Fast Fashion Fasten – Mehr Achtsamkeit und Minimalismus im Kleiderschrank

Heute am 1. März haben sich sicherlich viele von euch ganz eigene Fastenziele gesetzt: Auf Zucker verzichten, keinen Alkohol trinken, jeden Tag eine kleine Sporteinheit. Ich muss gestehen, dass diese Fastenzeit bis dato ziemlich an mir vorübergegangen ist. Denn ich war bisher immer der Meinung, dass man gute Gewohnheiten langfristig in sein Leben integrieren muss und nicht nur 40-Tage fastet und dann wieder zu seinen alten Gewohnheiten zurückkehrt. Warum also habe ich meine Meinung jetzt geändert und mache einen Blog Post zum Thema Fast Fashion Fasten?

Der Wandel weg von Fast Fashion hin zu mehr Fair Fashion beginnt mit dir!

Die liebe Corinna vom Blog Kissen und Karma hat mich mit ihrer Idee, 40-Tage lang komplett auf Fast Fashion zu verzichten und keine neuen Fast Fashion Kleidungsstücke zu kaufen, zum Nachdenken angeregt und irgendwie total motiviert. Ich gebe Corinna vollkommen Recht, dass ein 40-Tage Fasten zwar auf die Schnelle nicht die Welt verbessern wird, aber es kann etwas mit dir verändern. Du kannst für dich herausfinden und ausprobieren, ob du wirklich jede Woche ein neues Oberteil brauchst oder ob man nicht mal einfach seinen Kleiderschrank durchgehen sollte und älteren, lange nicht getragenen Kleidungsstücke wieder neues Leben einhauchen kannst. Deshalb möchte ich Corinnas Aktion unbedingt unterstützen und dich motivieren, es einfach mal auszuprobieren. Was hast du schon zu verlieren? Im Schlimmsten Fall hast du eben ein Fast Fashion Kleidungsstück gekauft, aber du hast es wenigstens versucht!

Achtsamkeit und Minimalismus als Fast Fashion-Fastenprinzipien

So, 40-Tage Fast Fashion Fasten schön und gut, aber wie fange ich denn am besten an? Ich habe mir überlegt, dass Fasten auch sehr viel mit deinem Mindset zu tun hat, und dass es wichtig ist, dir Prinzipien und/oder ein Ziel zu setzten. Abgesehen davon, dass du mit dem Fast Fashion Fasten deinen Kleiderkonsum überdenkst und der Fast Fashion Industrie bewusst den Rücken kehrst, ist es wichtig, auch für dich selbst ein Ziel zu haben. Wie du vielleicht in meinem Beitrag über Nachhaltigkeit gelesen hast, ist Nachhaltigkeit für mich ein ganzheitliches Konzept und betrifft immer sowohl die Umwelt, als auch dich selbst. Darum liegt es mir ganz besonders am Herzen, dass du das Fast Fashion Fasten nicht nur als Mehrwert für den Wandel hin zu mehr Bewusstsein für faire Mode siehst, sondern auch als Mehrwert für dich selbst. Somit wird die Fastenzeit nicht nur eine Entschlackungskur für deinen Kleiderschrank, sondern auch du sollst dich besser fühlen. Meine beiden Fastenprinzipien können dir während der Fastenzeit als Anhaltspunkt dienen und dir den Start (ja, du kannst gleich heute beginnen!) erleichtern:

Prinzip 1: Minimalismus – Entschlacke deine Kleiderschrank

Ich würde dir als ersten Schritt auf jeden Fall empfehlen, mal durch deinen Kleiderschrank zu stöbern und ein bisschen aufzuräumen und ihn zu sortieren. So bekommst einen guten Überblick über alle deine Sachen und findest bestimmt das ein oder andere Teil, dass du schon lange vermisst. Das kann wirklich Spaß machen! ? Was ich dabei auch ganz gerne mache, ist das Zusammenstellen von Outfits in meinem Kopf. Ich gehe als durch meinen Kleiderschrank und schaue, welche Kleidungsstücke ein zeitloses Outfit ergeben. Nach diesem Prinzip kannst du wunderbar Kleidungsstücke aussortieren und nur die Stücke behalten, die du dann wirklich auch tragen wirst. Du wirst sehen, wie viel Spaß es macht, sich neue Outfits zusammenzustellen und diese in den kommenden Wochen auszuprobieren. Fast Fashion Shopping adé!

Prinzip 2: Achtsamkeit – Überlegtes und bedachtes Überdenken deines Konsums

Nachdem dein Kleiderschrank nun einigermaßen sortiert und aufgeräumt ist, wird es in der Fastenzeit mit Sicherheit Momente geben, in den die Versuchung groß ist, zuzuschlagen und neue Fast Fashion Stücke zu kaufen. Deswegen empfehle ich dir hierbei Techniken aus dem Achtsamkeitstraining. Falls der Moment da ist, indem du ein neues Kleidungsstück kaufen möchtest, atme einmal lange ein und dann wieder aus. Diese Atmung wird dich in das „Jetzt“ bringen und dich klarer Denken lassen. Nachdem einem tief ein und ausgeatmet hast, kannst du dir dann überlegen, ob du dieses Kleidungsstück wirklich brauchst. Mache dir deutlich, dass du schon viele ähnliche Kleidungsstücke hast und du dieses Teil nicht brauchst, um glücklich zu sein. Stattdessen greife auf lange nicht getragene Schätze aus deinem Kleiderschrank zurück und kombiniere diese neu.

Ich hoffe sehr, dass dir meine beiden Unterstützungshilfen gut durch die Fast Fashion Fastenzeit helfen! Hinterlasse doch hier auch einen Kommentar, ob du eine ähnliche Challenge schon mal gemacht hast oder was du generell über das Fast Fashion Fasten denkst. Ich würde mich freuen, eure Meinungen zu hören! Und ganz wichtig: Teile diesen Beitrag gerne! Wir wollen so viele Menschen wie möglich erreichen!

Your liveliest,

Jess

© Bild: Corinna F. bei Eid vom Blog Kissen & Karma

Share some love!
Facebook
Facebook
Google+
http://theliveliest.com/de/2017/03/01/fast-fashion-fasten-mehr-achtsamkeit-und-minimalismus-im-kleiderschrank/
Twitter
Pinterest
Instagram

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.