The liveliest & Friends: Marisas Zero Waste Bathroom

Weniger Müll im Badezimmer zu produzieren, das nehme ich mir schon seit längerer Zeit vor. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass uns Marisa vom Blog myfairladies ein paar Tipps gibt, wie man langfristig mehr Nachhaltigkeit ins Badezimmer bringt.

Hi meine lieben fairladies und Leser*innen von the liveliest,

ich freue mich, dass ich heute hier zu Gast sein darf und ein bisschen was über mein (fast) Zero Waste bzw. plastikfreies Bad erzählen darf.

Bei mir hat mit der Nachhaltigkeit ja alles im Kleiderschrank angefangen. Wenn man sich dann aber so eine Zeit lang mit seinem Konsumverhalten und dem Müll durch Kleidung beschäftigt, landet man auch relativ schnell bei allem anderen Müll, den man so als einzelne kleine Person produziert. Nach inspirierenden Stunden vor YouTube, mit Ted Talks von Lauren Singer (Trash is for Tossers) und Bea Johnson (Zero Waste Home), war für mich recht schnell klar, dass jeder etwas tun kann und ich einfach mal anfange und schaue, wie weit ich mit dem müllfreien Leben komme.

Ein Bereich, in dem man recht schnell plastikfrei leben kann, ist das Badezimmer! Wusstet ihr, dass jeder Deutsche während seines Lebens rund 787 Shampooflaschen verbraucht? Das sind 20 bis 25kg Plastikmüll pro Einwohner.

Damit wir da alle zusammen etwas Müll sparen können, habe ich euch hier eine kleine Liste zusammengestellt, mit einfachen Sachen, auf die im Bad jeder umsteigen kann:

  • Festes Shampoo statt Shampooflasche (z.B.: bei Naturseifen-Manufaktur.de)
  • Seife statt Duschgel (z.B.: im Drogeriemarkt, im Biomarkt, monomeer.de, zerowasteladen.de)
  • Edelstahlrasierer statt Einweg- oder Plastikrasierer (z.B.: bei zerowasteladen.de)
  • Festes Deo, Deopuder oder Deocreme statt Deoroller (z.B.: bei monomeer.de, ponyhuetchen.com)
  • Selbstgemachte Body Butter oder feste Cremesteine statt Bodylotion (Rezept hier: http://myfairladies.net/2016/12/10/diy-whipped-body-butter/ oder feste Cremesteine z.B.: bei monomeer.de, zerowasteladen.de)
  • Holz-/Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste (z.B.: bei Avocadostore.de, zerowasteladen.de)
  • Selbstgemachte Zahnpasta oder Zahnputztabletten statt Zahnpasta in der Tube (Rezept hier: http://myfairladies.net/2016/08/13/diy-toothpaste/ oder Zahnputztabletten z.B.: bei monomeer.de, zerowasteladen.de)

Mit diesen kleinen Dingen kann schon eine ganze Menge Müll vermieden werden, es macht das Leben überhaupt nicht komplizierter und man muss auf nichts verzichten.

Vorteile:

  • Weniger Plastikmüll
  • Ihr spart Wasser, das sonst in flüssigem Duschgel, Shampoo & Bodylotion drin ist
  • Es stehen weniger Produkte rum, dadurch ist das Bad ordentlicher und schneller sauber gemacht
  • Ihr könnt euch die Gefäße und Verpackungen selbst aussuchen, dadurch kann das Bad zum stylischen Hingucker werden
  • Beim Selbstmachen spart man sogar Geld

Nachteile:

  • Einige Produkte bekommt man je nach Wohnort nur online, was wiederum Verpackung, Versandkosten und CO2 Emissionen beim Transport verursacht
  • Seifen hinterlassen im Bad einen Film in der Dusche und im Waschbecken, dadurch muss man öfter mal drüber wischen
  • Manche Produkte sind teurer als die altbekannten

Ich hoffe, ihr wagt den ersten Schritt und ersetzt vielleicht mal das Duschgel oder das Shampoo, wenn die nächste Flasche leer ist.

Immer daran denken: es geht nicht darum, dass jeder ab sofort nur noch ein Glas voll Müll produziert. Es geht darum, seine Stimme als Konsument zu nutzen und zu zeigen, dass man im Plastikwahnsinn nicht mehr mitmachen möchte. Plastikfrei zu leben ist ein Prozess, der Zeit braucht. Wenn es erstmal nur ein Stück Plastik ist, das man sich in Zukunft spart, ist das schon ein riesen Erfolg! Durchatmen, ruhig bleiben und ein Stück Plastik nach dem anderen. 😉

-yourfairlady

Mehr tolle Beiträge zu den Themen Fair Fashion, Zero Waste und einen nachhaltigen Lifestyle findet ihr auf Marisas Blog unter: http://myfairladies.net/ . Danke, liebe Marisa für deinen schönen Beitrag 🙂

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