Peanut Butter & Jelly Energy Balls (vegan, zuckerfrei, proteinreich)

Als ich vor knapp drei Jahren (ist das wirklich schon wieder so lange her?) für fünf Monate in Kanada gelebt habe, hat sich bei mir vor allem eine große Liebe entwickelt: die Liebe für Erdnussbutter. Vor meiner Zeit in Kanada hatte ich dieser nussigen Köstlichkeit nie sonderlich Beachtung geschenkt. Das hat sich schlagartig geändert, als mein Freund Georg und ich eine Fahrradtour durch den berühmten Algonquin-Nationalpark gemacht haben.

Wir hatten zusammen mit anderen Leuten eine Tour gebucht, die quer durch den Nationalpark führte. Nach einigen Kilometern machte sich bei allen langsam der Hunger bemerkbar und wir machte eine kurze Pause. Als Snack gab es, dreimal dürft ihr raten, Peanut Butter & Jelly Sandwiches. Ja, ich möchte jetzt nicht theatralisch werden oder so, aber das war der Moment in dem meine Liebe zu Erdnussbutter geboren wurde.

Peanut Butter & Jelly Sandwich reloaded

Wieder in Deutschland haben Georg und ich dann angefangen, unsere eigene Erdnussbutter herzustellen. Das geht ganz einfach mit einem Hochleistungsmixer und selbst gerösteten Erdnüssen. Falls euch dieses Thema interessieren sollte, schreibt das gerne mal in die Kommentare, dann kann ich da in einem gesonderten Beitrag näher darauf eingehen. Vor ein paar Tagen hat mich dann also mal wieder die Lust auf ein Erdnussbutterbrot mit Marmelade gepackt und da ich sowieso noch ein Mitbringsel für den Food Swap vorbereiten wollte, ist so dann die Idee für die Peanut Butter & Jelly Energy Balls entstanden. Ein simples Rezept, frei von Zucker und voll mit gesunden Fetten und Proteinen. Bin gespannt, wie euch das Rezept gefällt 😉

Andere gesunde Comfort Food Rezepte

Neben meinem Rezept für Peanut Butter & Jelly Energy Balls möchte ich euch auch gerne noch andere Rezepte von Bloggerkolleginnen vorstellen. Jenni hat auf ihrem Blog Mehr als Grünzeug ein tolles Rezept für Cookie Dough Balls verfasst. Die habe ich persönlich noch nicht ausprobiert, aber das Rezept hört sich äußerst vielversprechend an 🙂 Meine zweite Rezeptempfehlung ist der vegane Popcorn-Kuchen von Lenas Blog Healthy Lena. Der Kuchen lässt einem schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammenlaufen! Als letzes habe ich noch vegane Cake-Pops für euch in petto. Diese stammen von Leonies Blog Glowing und eignen sich auch hervorragend zum Verschenken. Na dann steht einem Mädelsabend ja nichts mehr im Wege, oder? 😉

Your liveliest,

Jess

 

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Peanut Butter & Jelly Energy Balls
Vorbereitung Max. 15 Minuten
Portionen
Zutaten
Teig
  • 8-10 Datteln
  • 100 g Mandeln
  • 50 g Haferflocken
  • 55 g Erdnussbutter
  • 1-2 EL Leinsamen
Chia-Marmelade
  • 100 g gefrorene (oder frische) Blaubeeren
  • 2 EL Chia-Samen
  • 2 EL Ahornsirup
Vorbereitung Max. 15 Minuten
Portionen
Zutaten
Teig
  • 8-10 Datteln
  • 100 g Mandeln
  • 50 g Haferflocken
  • 55 g Erdnussbutter
  • 1-2 EL Leinsamen
Chia-Marmelade
  • 100 g gefrorene (oder frische) Blaubeeren
  • 2 EL Chia-Samen
  • 2 EL Ahornsirup
Anleitungen
  1. Gib alle Zutaten für den Teig in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine und mixe sie kräftig durch.
  2. Für die Chia-Marmelade koche die Blaubeeren kurz auf und nehme sie anschließend vom Herd. Lass sie kurz auskühlen und füge die Chia-Samen und den Ahornsirup hinzu. Am besten bereitest du die Marmelade schon einen Tag früher zu, damit die Chia-Samen richtig aufquellen können.
  3. Anschließend fügst du 2 EL der Marmelade zu dem Teig im Mixer oder der Küchenmaschine hinzu (den Rest stellst du einfach in den Kühlschrank) und mixt die Masse kräftig durch.
  4. Als Letztes formst du ca. 8 Energy Balls und lässt diese im Kühlschrank durchziehen. That's it 🙂

2 comments

  1. Liebe Jess,

    oh – wir haben die Erdnussbutter (oder vielmehr: das Erdnussmus) auch erst vor kurzem für uns entdeckt und sind restlos begeistert!

    Weil es so viel günstiger als normales Nussmus ist (ich sage nur: Mandelmus), kaufen wir das anstelle der anderen Sorten andauernd (unser Mixer bekommt das mit dem Selbermachen leider nicht so hin) – und aktuell wandert es überall hinein: ins Brot, in solche Energiebällchen, in den Kuchen, in Rohkostriegel…wirklich überall hinein. Ein bisschen Erdnussmus – und alles schmeckt gut. Das ist irgendwie das gesunde Pendant zu Ketchup, finde ich. Oder zu Nutella. Beides auch solche Dinge, die alles irgendwie leckerer machen. 🙂
    (Obwohl man von dem Erdnussmus ja auch nicht zuviel…und so. Aber da kann man dann schon eher mal ein Äuglein zudrücken.)

    Danke dir übrigens herzlich für die liebe Verlinkung – es freut mich, dass dir die Cookie Dough Bällchen so zusagen – wir sind schwer verliebt in diese kleinen Racker. Und wenn ich nicht andauernd neue Ideen zum Ausprobieren hätte, würde es die hier definitiv auch öfter geben. 😉

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Liebe Jenni,

      da kann ich nur sagen: Welcome im Erdnussmus-Fanclub 😉 Und ja, es ist wirklich viel günstiger als normales Nussmus! Mir geht es ähnlich wie dir, dass ich die Erdnussbutter einfach überall in den leckersten Gerichten unterbringen kann. Eines meiner Favoriten ist immer noch mein morgendlicher Porridge mit Erdnussmus. Ich muss mich jeden Morgen immer wieder aufs Neue beherrschen, nicht zu viel von dem guten Nussmus in meinen Porridge zu geben 🙂

      Ich freue mich schon so, deine Cookie Dough Balls nächste Woche auszuprobieren; das wird mit Sicherheit ein kleines Fest 😉

      Liebe Grüße
      Jess

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